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Preis: EUR 22,00
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Autor: Mark Benecke Produktinformation: Gebundene Ausgabe Verlag: Lübbe ISBN: 3785720998
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Aus der Amazon.de-Redaktion Mal ehrlich, wer ekelt sich nicht vor Maden, Würmern und sonstigen Krabbeltieren vor allem, wenn sie sich an einem Kadaver, im ungünstigsten Fall an einer menschlichen Leiche, gütlich tun. Dabei sind diese kleinen gefräßigen Wühler doch überaus nützliche Helfer: Sie führen die tote Biomasse wieder dem natürlichen Kreislauf zu und liefern bei Mordfällen wichtige Hinweise auf den Todeszeitpunkt des Opfers. Mark Benecke ist einer der wenigen deutschen Spezialisten auf dem Gebiet der forensischen Entomologie, der Insektenkunde im Dienst der Gerichtsmedizin. Der weltweit gefragte Experte wurde kürzlich vom Stern mit dem wenig schmeichelhaften Titel "Kommissar Schmeißfliege" belegt. In seinem Buch lässt er sich bei seiner Arbeit über die Schultern sehen und beschäftigt sich mit den Aufsehen erregendsten Kriminalfällen des 20. Jahrhunderts aus kriminalbiologischer Sicht. Die Arbeit mit verwesten, verbrannten, zerstückelten und verscharrten Leichen gehört für Benecke zur alltäglichen Arbeit. Dementsprechend locker und unbefangen, aber zugleich auch fesselnd ist sein Schreibstil, mit dem er sein Publikum bestens zu unterhalten weiß. Nach den Insekten, die eine Leiche anknabbern, und dem, was sie von dem Toten übrig gelassen haben, kann Bennecke seine Schlüsse ziehen und den ermittelnden Beamten entscheidende Informationen liefern. So schildert der Autor die akribische Spurensuche, die Auswertung von Knochenfunden und nimmt den Leser mit an zahlreiche Tatorte von Gewaltverbrechen. Zu den eindrucksvollsten Abschnitten zählt der Bericht über die so genannte Body Farm in Tennessee ein Areal, auf dem forensische Anthropologen anhand ausgelegter Leichen Forschungen bezüglich der Verwesungsprozesse und der Lagerzeiten von Toten betreiben. Weiterhin nimmt Bennecke berühmt-berüchtigte Fälle der Kriminalgeschichte unter die Lupe. Unter anderem die Entführung des Lindbergh-Babys, den Fall O. J. Simpson, Pastor Klaus Geyer oder auch den legendären Räuber Kneißl. Mordmethoden behandelt ein beklemmendes und zugleich aufregendes Thema, dessen Faszination man sich kaum entziehen kann. Bennecke zeigt, wie skrupellosen und ausgefuchsten Verbrechern mit kriminalbiologischen Mitteln letztlich doch auf die Schliche gekommen werden kann. Sein Buch liest sich deshalb spannender als so mancher Thriller. Christoph Reudenbach
Kundenrezensionen Interessant und amüsant, aber mit heisser Nadel geschrieben Dieses Buch ist amüsant und bietet interessante, für mich neue, Einblicke. Mark Benecke hat die Gabe, komplexe Zusammenhänge allgemeinverständlich und fesselnd darzustellen. Dieses Buch, wie übrigens alle Bücher von Mark Benecke, macht allerdings beim Lesen ständig den Eindruck, als wäre es allzu schnellfertig dahingeschrieben. Das ist kein Wunder wenn man bedenkt, wieviele Bücher dieser Autor produziert. Bei vielen Kapiteln in diesem Buch hat man am Ende den Eindruck: "Hoppla, das kanns doch noch nicht gewesen sein. Hier fehlt noch irgendwas." Beim Kapitel über Charles Lindbergh steuert der Autor auf einen Höhepunkt zu, und der Leser erwartet mit Spannung die große Enthüllung, die dann zum Schluss ausbleibt. Dieses Motiv zieht sich mehr oder weniger durch alle Kapitel des Buches. Ansonsten ist dieses Buch jedoch lesenswert.
Da erwartet man sich deutlich mehr! Schade! Klar ist es interessant zu lesen, wer das Lindberg-Baby noch entführt haben könnte, oder wen der Deutsche "Ed Gein" Denke damals so alles verspeist haben könnte, aber ist es das, was wir uns von einem Buch von Mark Benecke erhoffen? Wohl eher nicht. Der geneigte Leser denkt doch beim Untertitel "Ermittlungen des bekanntesten Kriminalbiologen der Welt (ist er das WIRKLICH??) eher an Fälle, an denen Benecke selbst mitgearbeitet hat. Einen einzigen Fall benennt er im Buch, den des Pastors Geyer, der seinen Frau ermordet hat (und dafür auch verurteilt wurde), kann aber keine Einzelheiten preisgeben, eben weil er selbst mitgearbeitet hat, wie er schreibt, HM.
Leider wird statt dessen im Buch ein bunt durcheinandergewürfelter Reigen verschiedenster Fälle serviert, die keinen Zusammenhang erkennen lassen und bei denen oft die Ermittlungsarbeit lieblos abgespult wird. Schade, schade! Kaufen Sie sich lieber ein Buch von Hans Girod!
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